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Ein Buch über die Geschichte der Juden in Büren

Ab Dienstag, den 28.November 2017 wird aus der Schriftenreihe "WIR AN ALME UND AFTE" des Heimatverein Büren e.V. eine neue Ausgabe angeboten. Zunächst kann dieses Buch, das 309 Seiten umfasst und viele Bild-Dokumente enthält, in den beiden Bürener Buchhandlungen Schrift & Ton und Nicolibri in der Burgstraße zum Preis von 10 € erworben werden.

Man kann dieses Buch auch zum Preis von 10 € +  2,50 € Versandkosten (innerhalb von Deutschland) beim Heimatverein Büren e.V., Fontanestr. 19. 33142 Büren oder per Email an werner.niggemann@t-online.de bestellen. Sobald der Betrag von 12,50 € auf unserem Konto bei der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten IBAN DE02472616030114098801, BIC GENODEM1BUS eingegangen ist, erfolgt umgehend der versandt.

Ein Foto des Buches finden Sie auf unserer Homepage unter "Fotos und Video"!

 

Dr. Klaus Schlüter aus Bonn schrieb uns zu diesem Buch:

"Ich bin so froh, dass der Heimatverein sich diesem wichtigen Kapitel unserer Bürener Geschichte gewidmet hat. Es ist bewundernswert, wie breit und detailliert die Quellenlage ist. Die Autoren haben es verstanden, sowohl die damaligen Lebensbedingungen, als auch die persönlichen Schicksale anschaulich und respektvoll darzustellen. Gut ist, dass Namen genannt werden, dadurch wird plastisch, dass unser Tun vor der Geschichte Bestand haben muss.
Ich hoffe, dass dieser Band der Schriftenreihe von Vielen gelesen und immer wieder zur Hand genommen wird, wenn wieder einmal versucht wird mit einfachen Parolen komplexe Probleme zu lösen.

Vielen herzlichen für Ihren unermüdlichen Einsatz. Das ist echte Heimatliebe!"

Werner Niggemann | 25.11.2017 - 16:44


Protokoll der Mitgliederversammlung am 25.04.2017

N I E D E R S C H R I F T über die Mitgliederversammlung des Heimatvereins Büren am 25.04.2017 im Landhotel Kretzer, Büren Beginn: 18.00 Uhr

Die Tagesordnung wird wie folgt abgewickelt:

TOP 1: Begrüßung

Vorsitzender Jürgen Cramer eröffnet die Mitgliederversammlung und begrüßt die Anwe-senden, insbesondere Herrn Bürgermeister Schwuchow. Der Vorsitzende stellt fest, dass formgerecht eingeladen worden ist, Beschlussfähigkeit vorliegt und keine Anträge eingegangen sind.

TOP 2: Genehmigung der Niederschrift über die Mitgliederversammlung vom 26.04.2016

Vorsitzender Cramer verweist auf die Möglichkeit, die Niederschrift vom 26.04.2016 im Versammlungsraum einzusehen bzw. vorzulesen. Dieses wird von Seiten der Versammlung nicht gewünscht. Einwendungen gegen die Niederschrift, die auch auf der Homepage des Heimatvereins unter „Neuigkeiten“ einsehbar ist, werden somit auch nicht erhoben.

TOP 3: Totengedenken

Zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Franz Gödde, Edmund Gödde, Hildegard Erhardt und Josef Harth erheben sich die Anwesenden von ihren Plätzen.

TOP 4: Berichte des Vorstandes und aus den Arbeitskreisen

Im Mittelpunkt der Ausführungen des Vorsitzenden stehen die Erläuterungen zu den Aktivitäten seit der letzten Mitgliederversammlung:

I. Die Spuren jüdischen Lebens in Büren sichtbar zu machen. Im Einzelnen geht er ein auf:

1. Die Erstellung der Hinweistafel am jüdischen Friedhof in Büren. Der feierliche Akt erfolgte am 1.6.2016.  U.a. nahmen Vertreter der jüdischen und christlichen Religion sowie Bürger-meister B. Schwuchow daran teil. Die Tafel enthält Ausführungen zur Geschichte des Friedhofes sowie eine Grafik der Grabstellen.

2. Die Umbenennung der Gasse „Am Ziegenhügel“ in „Aronsteingasse“ erfolgte im Juni 2016.  

3. Ergänzend wurde eine Informationstafel an der Volksbank Büren-Brilon-Salzkotten angebracht. Sie enthält allgemeine Ausführungen zu den Bürener Juden sowie insbesondere zu den jüdischen Familien Aronstein und Berghausen bzw. zur Vorgeschichte des heutigen Volksbankgebäudes.

4.  Weiter ist eine Informations- und Gedenktafel an „Boedts-Parkplatz“ geplant. Sie enthält einen Informationsteil und eine Liste mit den Juden aus Büren, die von 1933 – 1945 unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verschleppt und ermordet wurden. Vorsitzender Jürgen Cramer erläutert drei verschiedene denkbare Standorte für die Tafel.

5. Das Buch des Autors Dr. Heinrich Sprenger mit dem Titel „Juden in Büren vom 13. bis zum 20. Jahrhundert – Ein Nachruf“ befindet sich noch in Arbeit. Das Layout wird von Wilhelm Grabe erarbeitet. Eine Veröffentlichung ist im 1. Halbjahr 2017 geplant. Der Vorsitzende hebt die Verdienste von Herrn Hans-Josef Dören für das Werk hervor.

Jürgen Cramer beschreibt die Intentionen des Projektes „Jüdische Spuren“ mit den Begriffen „Erinnerungskultur“ – „Integration“ – „Tourismus“ – und „Kommunikation“ und führt diese inhaltlich aus.

II. Des Weiteren erwähnt der Vorsitzende weitere sonstige Projekte des Heimatvereins:

• Vortragsreihe                                                            

- „Sagenhaft – Sagen aus dem Bürener Land“ (04.1.2016)

- „Das Personalstandsarchiv Detmold“ (15.11.2016)

- „Das Epitaph des Sylvester von Büren“ (06.12.2016)                                                                            

Jürgen Cramer dankt Wilhelm Grabe für die Organisation und Durchführung der Vorträge.  

• Mitgliederfahrt nach Detmold, Stadt und Freilichtmuseum am 17.09.2016                                    Der Vorsitzende dankt Werner Niggemann für die damit verbundene Arbeit.

• Um die Mittelmühle kümmert sich in engagierter Weise Reinhard Kurek. Er sorgt für alle Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Mühle, insbesondere die Führungen. Reinhard Kurek bedauert, dass nur noch zwei Mühlenführer aktiv sind (außer ihm noch Wigbert Löper). Er hat sich bemüht, Michael Peek als weiteren Mühlenführer zu gewinnen. Dieser ist nicht abgeneigt.

III. Als sonstige Aktivitäten Dritter nennt der Vorsitzende:

• Die Ausgrabungen in der Bertholdstraße von Dr. Spiong und Timm Eggert (LWL),

• die Chronik der Sägewerke Scheidt von Michael de Vellet-Brückner aus Anlass des 125-jährigen Bestehens der Villa Hermann Scheid in Büren.

• Die optische Aufwertung des Kreisels am Kapellenberg; sie liegt in der Kompetenz von Straßen NRW; die Umsetzungsmöglichkeit muss noch geprüft werden.

• Die Umsetzung des Verkehrsschildes von der Bertholdstraße zum Spielenweg. Die Möglich-keit wurde mit Vertretern der Stadt vor Ort erwogen. Eine Realisierung muss konkreter geprüft werden, evtl. ein Antrag gestellt werden.

TOP 5 Kassenbericht

Kassierer Werner Niggemann berichtet detailliert über die Einnahmen und Ausgaben des Heimatvereins im Jahr 2016. Die Einnahmen betragen 7026,20 Euro, die Ausgaben 6286,80 Euro. Daraus resultiert zum 31.12.2016 ein Kassenbestand in Höhe von 20.939,15 Euro.

TOP 6 Bericht der Rechnungsprüfer

Michael Peek bestätigt in Übereinstimmung mit dem zweiten Kassenprüfer Herbert Simon eine ordnungsgemäße, gewissenhafte Führung der Kasse. Er schlägt eine Entlastung des Vorstandes vor. Dieser wird von der Versammlung einstimmig bei Enthaltung der Vorstands-mitglieder zugestimmt.

TOP 7 Wahl eines neuen Vorstandsvorsitzenden

Vorsitzender Jürgen Cramer erklärt, für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung zu stehen, so wie er schon bei seiner Wahl 2014 ankündigte, nur eine Periode zu amtieren. Ihm ist es aber wichtig, festzustellen, dass ihm die Arbeit und Zusammenarbeit mit seinen Vorstandskollegen immer Freude bereitet habe. Er ist bereit, das begonnene Projekt „Jüdische Spuren in Büren“ zu Ende zu führen und zu begleiten. Stellvertretender Vorsitzender Reinhold von Rüden dankt ihm für seine engagierte Arbeit und die Initiativen, die er ergriffen hat. Der Heimat-verein hat ihm eine positive Außendarstellung zu verdanken. Herr von Rüden erklärt sich bereit, bis zu den Neuwahlen im nächsten Jahr kommissarisch die Arbeit des Vorsitzenden zu übernehmen. Werner Niggemann beschreibt warnend die schwierige Lage, in die der Heimatverein geraten kann, wenn in Zukunft nicht genügend Vereinsmitglieder bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Schließlich kann die Existenz des Vereins auf dem Spiel stehen.

TOP 8 Anträge und Verschiedenes

Jürgen Cramer berichtet vom bevorstehenden Wandertag in Büren, wobei auch der Heimatverein eine Versorgungsstation betreut.

 Ab 19.30 Uhr hält Herr Rabbiner Babaev vom Landesverband der jüdischen Gemeinden Westfalen-Lippe, Gemeinderabbiner aus Dortmund, einen Vortrag zum Thema „Aktuelle Situation der jüdischen Gemeinden in Deutschland.“ Dieser wird von den Zuhörern als sehr interessant und lehrreich empfunden. Anschließende Fragen werden ausführlich von Herrn Babaev beantwortet. Ergänzt wird er dabei punktuell von Herrn Polak, dem Vorstand der „Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund“.

Herr Cramer bedankt sich bei dem Referenten Rabbiner Babaev sowie Herrn Polak und schließt die Versammlung um 20.45 Uhr.

                                                                   Büren, den 16.05.2017 Reinhold v. Rüden

Werner Niggemann | 18.05.2017 - 08:34


Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Liebe Heimatfreunde,

der Vorstand des Bürener Heimatvereins wünscht allen Mitgliedern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein neues, friedliches 2017

Werner Niggemann | 24.12.2016 - 16:28


LWL-Ausgrabungen in Büren

Im Bereich der unteren Burgstraße, nahe dem Pavillon der ehem. Gehörlosenschule, werden zur Zeit Ausgrabungen vorgenommen, die Aussagen über die frühe Geschichte der Stadt Büren zulassen. Jeweils Dienstags ab 17:00 Uhr ist es für Jedermann möglich, die Fundgrube zu betreten, um u.a. Fragen an die Experten zu stellen.

Werner Niggemann | 06.09.2016 - 11:38


Protokoll der Mitgliederversammlung am 26.04.2016

Heimatverein Büren e.V. 30.06.2016
N I E D E R S C H R I F T
über die Mitgliederversammlung des Heimatvereins Büren
am 26.04.2016 im Landhotel Kretzer, Büren
Anwesend: s. Anwesenheitsliste
Beginn: 19.00 Uhr
Die Tagesordnung wird wie folgt abgewickelt:


TOP 1: Begrüßung
Vorsitzender Jürgen Cramer eröffnet die Mitgliederversammlung und begrüßt die Anwesenden; namentlich hebt er den neu im Amt befindlichen Kreisschützenoberst der Schützen im Altkreis Büren Reinhard Mattern hervor, der kürzlich in die Ritterschaft vom Heiligen Sebastian in Europa aufgenommen worden ist.
Der Vorsitzende stellt ferner fest, dass formgerecht eingeladen worden ist und
Beschlussfähigkeit vorliegt.


TOP 2: Genehmigung der Niederschrift über die Mitgliederversammlung vom 16.03.2015
Vorsitzender Cramer verweist auf die Möglichkeit, die Niederschrift vom 16.03.2015 im
Versammlungsraum einzusehen bzw. vorzulesen. Der Wunsch nach dem Vorlesen des Protokolls wird von Seiten der Versammlung nicht geäußert. Einwendungen gegen die Niederschrift werden nicht erhoben.
Zur Mitgliederversammlung am 26.4.2016 sind laut Anwesenheitsliste 34 Vereinsmitglieder erschienen.
Zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Elisabeth Clausen, Karl Halberschmidt, Celine Liebscher, Gerd Schmidt, Anneliese Michels und Alfred Wolf erheben sich die Anwesenden von ihren Plätzen.


TOP 3: Bericht des Vorstandes und aus den Arbeitskreisen
Der Vorsitzende bedankt sich bei seinen Vorstandskollegen für ihre Mitarbeit und Unterstützung. Er schildert kurz alle Vorstandssitzungen, die im Verlaufe des vergangenen Jahres stattgefunden haben.
Im Mittelpunkt der Ausführungen des Vorsitzenden stehen die Erläuterungen der bisherigen Aktivitäten, die Spuren jüdischen Lebens in Büren sichtbar zu machen und an die ehemaligen jüdischen Mitbürger in angemessener Weise zu erinnern und ihrer zu gedenken. Er berichtet von seinen Planungs- und Vorbereitungsgesprächen mit dem Bürgermeister und Mitarbeitern der Stadt Büren. Zunächst erläutert er anhand einer Grafik die geplante Umbenennung der Gasse „Am Ziegenhügel“ zwischen der Volksbank Büren-Salzkotten und der Vikarie in „Aronsteingasse“. Jürgen Cramer schildert zur Erklärung der beabsichtigten Umbenennung das Schicksal der Familie Aronstein und die besondere Bedeutung einiger ihrer Mitglieder.
Mit Vertretern der Volksbank Büren-Salzkotten wurde über die Möglichkeit, eine Hinweistafel am Gebäude der Bank anzubringen, gesprochen, die an die Geschichte des Hauses erinnern soll. Die Umbenennung steht bereits auf der Tagesordnung des Bauausschusses am 27.4.2016.
Weitere Ausführungen des Vorsitzenden zur geplanten Aufstellung einer Hinweistafel am jüdischen Friedhof schließen sich an. Die Tafel enthält Ausführungen zur Geschichte des Friedhofes und eine Grafik mit den auf dem Friedhof befindlichen Grabstellen. Der Text ist von Hans-Josef Dören verfasst worden. Besonders wird die Arbeit von Vorstandsmitglied Werner Niggemann hervorgehoben, der die gelungene Konstruktion der Tafel koordinierte. U.a. engagierte er Sonja Hoffmann und Walter Hoffmann für die technische Erstellung der Hinweistafel. Diese verzichteten auf einen Arbeitslohn, weshalb der Vorsitzende ihnen in der Versammlung ein Präsent verbunden mit einem gebührenden Dank unter Beifall der Versammlungsteilnehmer überreicht. An der Erstellung der Tafel war ebenso beteiligt das Ingenieurbüro Cramer + Collegen GmbH. Es wird avisiert, die Hinweistafel - wenn nach Abstimmung mit allen Beteiligten zeitlich realisierbar – am 1. Juni einzuweihen. Dazu sollen u.a. der Bürgermeister und Vertreter der jüdischen Religion sowie die Presse eingeladen werden.
Als drittes Projekt unter dem Titel „jüdische Spuren in Büren“ wird die neue Schrift über die Geschichte jüdischer Mitbürger in Büren thematisiert. Die Arbeit des Autors Heinrich Sprenger ist inhaltlich schon weit fortgeschritten, allerdings verzögert sich aufgrund einer Erkrankung des Verfassers ein zeitnaher Abschluss der Arbeit. Ein Termin für die Veröffentlichung kann deshalb nicht festgelegt werden. Als eine für die Arbeit am Thema und den Autor wichtige Kontaktperson wird Hans-Josef Dören anerkennend genannt .
Darüber hinaus spricht Vorsitzender Jürgen Cramer weitere Aktivitäten des Vereins an. Er erinnert an die Fahrt des Heimatvereins nach Kassel, die zur vollen Zufriedenheit der in ansehnlicher Zahl mitgefahrenen Teilnehmer verlaufen ist. Eine Fahrt für das Jahr 2016 soll geplant werden, ein konkretes Ziel wird jedoch noch nicht festgelegt.
Ebenso wird die Aufstellung und Präsentation des aus Holz gefertigten Bildstocks „Maria im Teichgarten“ erläutert. Zur konkreten Gestaltung macht Werner Niggemann, der die Organisation übernommen hat, einige Ausführungen. Der die Herkunft und den Hintergrund erklärende Text zu dem aus Lindenholz geschnitzten Bild „Maria mit dem Jesuskind“ ist von Hans-Josef Dören verfasst worden.
Weitere mögliche Themen für zukünftige Schriften werden genannt, wie z.B. die Schulstadt Büren, die Holzgewinnung und –verarbeitung in Büren, Sommerfrische im Bürener Land oder der Militärstandort Büren. Reinhard Kurek berichtet diesbezüglich über seine Forschungen zur militärischen Geschichte von „Stöckerbusch“. Einen Vortrag zu diesem Thema bei der nächstjährigen Mitglieder-versammlung hält er für möglich.
Der Vorsitzende dankt Wilhelm Grabe für die Organisation und Durchführung der wieder gut besuchten Wintervorträge im vergangenen Jahr. Wilhelm Grabe plant weiterhin Vorträge zu historischen Themen, möglicherweise für den Verlauf dieses Jahres noch, soweit es mit der Übernahme seines neuen Aufgabenbereiches vereinbar ist.
Der Leiter des AK Mittelmühle Reinhard Kurek berichtet über die Aktivitäten bzgl. der
Mühle. Der Vorsitzende spricht ihm für seinen umfangreichen Einsatz in der Mühle und im Umfeld der Mühle sowie den Mühlenführern Wigbert Löper und Karl Glahe seinen Dank aus.


TOP 4: Kassenbericht
Kassierer Werner Niggemann erläutert die wichtigsten Kassenbewegungen im Geschäftsjahr 2015. Er hebt eine Spende von Oskar von Bohuszewicz in Höhe von 500 € hervor, mit der die Herausgabe des Buches „Geschichte des Jesuitenkollegs in Büren“ unterstützt wurde. Der Kassenbestand erhöhte sich von 18.600 € zu Beginn des Jahres auf 19.653 € zum 31.12.2015.


TOP 5: Bericht der Rechnungsprüfer und Entlastung des Vorstandes
Kassenprüfer Herbert Simon führt aus, dass er kürzlich zusammen mit Michael Peek die Vereinskasse geprüft hat. Die Kassenprüfer nahmen Einsicht in alle Belege. Herr Simon attestierte Kassierer Werner Niggemann eine korrekte und übersichtliche Kassenführung, in der viel „Herzblut“ zu erkennen sei. Beanstandungen gab es nicht. Auf seinen Vorschlag erteilt die Mitgliederversammlung dem Vorstand einstimmige Entlastung bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder.


TOP 6: Anträge und Verschiedenes
Vorsitzender Jürgen Cramer erläutert, dass die Absicht bestehe, die erneuerte
schmiedeeiserne Toranlage im Durchgang des Mauritius-Gymnasiums zur Bahnhofstraße wieder zu montieren.
Er bedauert, dass der Plattdeutsche Arbeitskreis nicht reaktiviert werden konnte. Aktive
Teilnehmer hätten sich nicht gefunden. Mögliche zukünftige Interessenten dafür sollen
unterstützt und ermutigt werden.
Es ist angedacht, die Mitglieder in einem Infobrief über die Aktivitäten des Heimatvereins im Verlauf des Jahres zu informieren. Hier ist jedoch die Mitarbeit weiterer Mitglieder erforderlich. Interessierte können sich beim Vorstand melden.
Oskar von Bohuszewicz regt an, dass, nachdem das Haus von ehem. Dr. Wern in der
Bertholdstraße restauriert worden ist, das Verkehrsschild davor so positioniert werden
müsse, dass der Blick darauf frei sei. Der Vorsitzende erklärt, sich darum kümmern zu
wollen.
Der o.g. Versammlungsteilnehmer fordert auch, das Ehrenmal an der Bahnhofstraße in einen ehrwürdigen Zustand zu versetzen. Ortsvorsteher Wigbert Löper erklärt, dass das entsprechende Vorhaben aktuell sei.
Auf den Wandertag 2017, der in der Kernstadt stattfinden soll, wird kurz eingegangen. Es hat eine erste vorbereitende Versammlung mit Vertretern Bürener Vereine unter der Leitung des Ortsvorstehers Wigbert Löper stattgefunden. Für den Heimatverein hat Reinhold von Rüden teilgenommen. Ein Beitrag des Heimatvereins zum Wandertag kann nur im Rahmen seiner Möglichkeiten geleistet werden. Es sind die jüngeren Mitglieder dazu aufgerufen, sich aktiv, beispielsweise als Standbesetzung einer Versorgungsstation, zu beteiligen.
Der Vorsitzende informiert kurz über die bevorstehende Frühjahrstagung der Kreisheimatpfleger im Mai in Sande und den Westfalentag am 15.6. in Hagen.
Der erste Teil der Mitgliederversammlung schließt mit TOP 6 um 19.50 Uhr.


TOP 7: Vortrag zum Thema „Zementstadt Büren“, Referent Dr. Franz-Josef Binn,
ehemaliger Direktor des Zementwerks Mielke in Geseke
Zum Vortrag, der um 20.50 Uhr beginnt, erscheinen weitere Gäste, so dass der Versammlungsraum nahezu komplett belegt ist. Der Vorsitzende begrüßt den Referenten Herrn Dr. Binn herzlich und stellt ihn mit seinem beruflichen Lebenslauf, der ihn bis zum Direktor des Zementwerkes Mielke in Geseke führte, ausführlich vor. Herr Dr. Binn hält einen sehr interessanten Vortrag über die Entstehung, den Betrieb und den wirtschaftlichen Untergang verschiedener Zementwerke in der Stadt und Gemarkung Büren, die im 19., z.T. bis in das 20. Jhdt. hinein betrieben wurden. Er veranschaulicht seine Ausführungen mithilfe einer Powerpoint-Präsentation. Die Zuhörer sind von dem einstündigen Vortrag sehr angetan. Sie stellen weiterführende Fragen und bringen z. T. eigene berufliche Erfahrungen in die Veranstaltung mit ein, so dass sich der Präsentation noch eine vierzigminütige rege Diskussion anschließt.
Der Vorsitzende dankt Herrn Dr. Binn für seinen profunden Vortrag, der ein wichtiges Kapitel in der Bürener Geschichte beleuchtet.
Um 21.30 Uhr schließt Vorsitzender Jürgen Cramer die Veranstaltung.
Jürgen Cramer Reinhold von Rüden
Vorsitzender Schriftführer i. V.

Werner Niggemann | 07.07.2016 - 07:33


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