Der Heimatverein Büren informiert und wirbt um Ihre Unterstützung

für die Restaurierung der Mittelmühle in Büren

Auszug aus dem Informationsflyer der Mittelmühle:

„Wir und die Mittelmühle“ - gemeinsam mit Ihnen

“Wir und die Mittelmühle” - so lautet die Bezeichnung des Arbeitskreises im Heimatverein, der federführend die Arbeit vorantreibt. Das ist zugleich ein wichtiges Motto und Signal über die Grenzen des Vereins hinaus. „Wir“, das sind alle Bürener. Der Heimatverein möchte ein bürgerschaftliches Engagement in seiner Stadt anstoßen, er möchte alle Bürger, d.h. auch Sie für das Projekt Mittelmühle gewinnen.
Zunächst Ihr Interesse und Ihre Wertschätzung für das Projekt Mittelmühle. Aber auch Ihre Bereitschaft für konkrete Mitarbeit, wenn Sie über handwerkliches Geschick verfügen. Mehr noch ist Ihre finanzielle Unterstützung gefragt. Die Stadt Büren steuert begleitend ihre bautechnische Organisation und Kompetenz bei. Ihre persönliche Unterstützung wird eine gebührende öffentliche Anerkennung erfahren. Ihr Name wird an einer Schautafel in der restaurierten Mittelmühle zu sehen sein. Eine besondere Auszeichnung stellt eine Patenschaftsurkunde dar. Sie werden ein Stück Identität mit Ihrer Stadt erleben, Sie tun etwas Sinnvolles in der Gemeinschaft mit anderen. Sie können persönliche Erfüllung erleben und schließlich stolz auf das Werk sein.

 

Zur Geschichte der Mühle

Die Mittelmühle befindet sich am Rande der idyllischen Almeaue unterhalb der alten
Stadtmauer in Sichtweite der Jesuitenkirche und nicht weit von der Stadtkirche entfernt. Sie dürfte etwa 750 Jahre alt sein. Erbaut wurde sie von den Edelherren von Büren als eine von drei Kornmühlen an der Alme, von denen die Mittel- und die Niedermühle noch erhalten sind. Die Mittelmühle ist das älteste weltliche Bauwerk in Büren. Seit 1928 wurde sie als Mineralmühle genutzt, d.h. in ihr wurde nun nicht mehr Korn gemahlen, sondern Kalkspat und andere Gesteinsarten wurden zu Steinmehl verarbeitet. Dieses wurde u.a. bei der Herstellung von Farben als Pigmentierungsmittel eingesetzt. Die Mittelmühle als ehemalige Mineralmühle ist einmalig in Norddeutschland. 1966 stellte mit Heinrich Müntefering sen. der letzte Müller den Betrieb ein. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Mittelmühle befindet sich über einen Steg zugänglich die Bohrmühle. Sie war 1745 von ihrem ursprünglichen Standort an der Afte an ihren heutigen Platz umgesiedelt worden. In ihr wurden Holzstämme zu Röhren für die Wasserleitung verarbeitet, die die städtischen Brunnen mit Frischwasser aus dem Mertenstal versorgte. [...]

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