Vernetzung und Austausch: Bürener Gästeführer blicken hinter die Kulissen
Die Vermittlung von Geschichte und Kultur lebt vom Engagement derer, die sie erzählen. Um die Zusammenarbeit und den persönlichen Austausch zu stärken, folgten die Museums-, Stadt- und Kirchenführerinnen und -führer aus Büren kürzlich einer besonderen Einladung zum gemeinsamen Netzwerktreffen.
Das Treffen, welches am 22. April stattfand, entsprang dem Wunsch der vergangenen Museumsnächte, die Akteure der lokalen Kulturlandschaft besser untereinander zu vernetzen. Ziel war es nicht nur, die Gesichter hinter den Führungen kennenzulernen, sondern auch Einblicke in die unterschiedlichen Konzepte der verschiedenen Häuser zu gewinnen.
Der Abend begann mit einer Besichtigung der Sakramentskapelle. Im Anschluss verlagerte sich die Gruppe zur nahe gelegenen Mittelmühle, wo der Austausch in geselliger Runde vertieft wurde.
Vielfältige Beteiligung der Bürener Museen
In diesem Jahr war das Interesse besonders groß. Vertreten waren engagierte Führerinnen und Führer folgender Institutionen:
- Schulmuseum
- Mittelmühle
- Bohrmühle
- Schützenmuseum
- Kirchenführer
- Sonderführung „Auf den Spuren jüdischen Lebens“
Das Organisationsteam rund um Gregor Lemm (Heimatverein, Mittel- und Bohrmühle), Alexander Menke und Kerstin Salerno (beide Stadtmarketing Büren) betonte die Wichtigkeit dieses Formats. Die positive Resonanz zeigt, dass das Interesse an einer engen Vernetzung innerhalb der Bürener Museumslandschaft weiterhin wächst, um Besuchern auch in Zukunft hochqualitative und aufeinander abgestimmte Erlebnisse bieten zu können.
