Mitgliederversammlung

Freitag, 17. April 2026

Zukunft im Blick: Heimatverein Büren setzt auf Projekt-Ehrenamt und lebendige Tradition

Zur diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung des Heimatvereins Büren e.V. begrüßte der Vorsitzende Hans-Josef Dören im Landhotel Kretzer zahlreiche Mitglieder sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung. Neben einem Rückblick auf ein finanziell solides und projektstarkes Jahr 2025 stand unter anderem die Idee des „Ehrenamt auf Zeit“ im Fokus, das Bürgern ermöglicht, sich ohne langfristige Bindung für konkrete Projekte zu engagieren.

Darüber hinaus wurden einige Mitglieder für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt und der Vorstand nach dem Tätigkeits- und Finanzbericht einstimmig entlastet.

Ein besonderes Highlight des Berichtsjahres war der Abschluss des Förderprojekts zur technischen Dokumentation der Bohrmühle, unterstützt durch die NRW-Stiftung mit 20.000 €. Gregor Lemm vom Arbeitskreis Mittel- und Bohrmühle berichtete, dass auch die Außenbeleuchtung energetisch mit Unterstützung der Stadt Büren und Förderung durch die Westenergie saniert wurde, was eine Energieersparnis von über 60 % ermöglicht.

Vorstandsmitglied Elke Altebockwinkel warb leidenschaftlich für eine Modernisierung der Arbeitskreise. „Einmalige Aktionen sind genauso wertvoll wie regelmäßige Treffen“, so Altebockwinkel. Möglich wären Projekte wie ein „Heimathäppchen-Abend“, der Bau von Nistkästen oder eine Jugendgruppe. Auch die Bewahrung der plattdeutschen Sprache soll durch einen neuen Vorstoß des Mitglieds Dieter Stötefalke reaktiviert werden. Interessierte können sich gerne an den Heimatverein wenden!

Als Gastreferentin stellte Carolin Schepers vom Zweckverband Bad Wünnenberg/Büren das Projekt „Dorf.Zukunft.Pflanzen“ vor. Sie lud die Mitglieder insbesondere zum „Tag der Gärten und Parks“ am 14. Juni 2026 ein, bei dem ein gemeinsames Programm im Wurzgarten sowie an der Mittel- und Bohrmühle geplant ist – inklusive Wasserolympiade für Kinder und einem Workshop rund um die Brennnessel.

Der Verein rief abschließend dazu auf, weiterhin alte Fotos und Dokumente zur Digitalisierung zur Verfügung zu stellen, um das kulturelle Erbe Bürens zu sichern.

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