Veranstaltungen

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Vortrag über den Landesentwicklungsplan (LEP)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Heimatfreunde,

unser Vorsitzender, Herr Jürgen Cramer, konnte Herrn Reinold Stücke für einen Vortrag gewinnen. Er wird über den Landesentwicklungsplan (LEP) und seine Auswirkungen auf den ländlichen Raum referieren. Der Vortrag findet statt am

Montag, dem 28. April 2014                  

um 19.30 Uhr im Bürgersaal in Büren, Burgstraße 17

Um Sie schon im Vorfeld für das Thema zu sensibilisieren, möchte ich folgendes vorausschicken:

Der Landesentwicklungsplan (LEP) ist maßgebend für die Landesentwicklung. Der jetzt noch gültige LEP stammt aus dem Jahr 1995 und bedarf daher dringend einer Neuausrichtung, da die Welt in den vergangenen knapp 20 Jahren nicht stehen geblieben ist. Der neue, jetzt in der Diskussion stehende Entwurf des LEP soll bis zum Jahr 2030 Bestandskraft haben.

Was hat sich in den vergangenen Jahren verändert und was wird sich in den kommenden Jahren ändern? Wie werden die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen gesehen? Welche Rolle spielt das produzierende Gewerbe in unserem Staat in den nächsten Jahren? Wie ist der Energiebedarf zu decken? Wie wird die Mobilität zu organisieren sein? Welche Konsequenzen ergeben sich aus den rückläufigen Bevölkerungszahlen?

Auch für unsere Stadt und für jeden einzelnen Bürger stellen sich ebenfalls diese Fragen. Wo kann ich noch bauen? Wo und wie kann ich meinen Betrieb erweitern oder aufbauen? Wo wird die Energie gewonnen, wie steht es mit Solar, Wind und Bio? Wie bin ich erreichbar und welche Wege stehen mir zur Verfügung? Was kann in meinem Ort selbst entschieden werden?

Zu all diesen Fragen macht der Entwurf des LEP Aussagen, deutlich oder weniger deutlich, andeutend oder auch irritierend.

Jetzt ist es Zeit, darüber zu reden, ehe es zu spät ist!

Zu diesem Vortrag, der für alle kostenlos ist, laden wir auch interessierte Gäste ein. Wir freuen uns auf viele Teilnehmer, die wir zu diesem interessanten Thema begrüßen möchten.

Mit freundlichen Grüßen

Für den Vorstand

Franz-Georg Flott (Schriftführer des Heimatverein Büren e.V.)

Werner Niggemann | 14.04.2014 - 17:16


Mit der Transsib von Moskau nach Peking

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Heimatverein Büren e.V. hält Karl-Heinz Befeld einen Lichtbildervortrag über seine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Peking. Karl-Heinz Befeld war langjähriger Leiter des Haus Büren`scher Fonds.

Der Heimatverein Büren e.V. freut sich über Gäste!

Werner Niggemann | 12.03.2014 - 07:45


Nomen est Omen! 4. Wintervortrag am 25.02.2014

Ortsnamen sind eine historische Quelle von einzigartigem Rang. Ortsnamen überstehen Völkerwanderungen und Herrschaftswechsel. Dem Märchensammler Jacob Grimm galten sie gar als die ältesten Zeugnisse menschlicher Sprache, „deren Ergründung Licht über die Sprache, Sitte und Geschichte unserer Vorfahren“ bereitet. Aus der Frage „Was bedeutet dieser Name überhaupt?“ allein ergeben sich aber nur bruchstückhafte Erkenntnisse in die Sprach- und Siedlungsgeschichte. Weiterreichende Einblicke ergeben sich natürlich erst dann, wenn ein größeres Gebiet namenkundlich erforscht wird. In den vergangenen Jahren ist deshalb gerade die Erforschung der westfälischen Ortsnamen in den Mittelpunkt gerückt. In einem großen, von der Göttinger Akademie der Wissenschaften initiierten Projekt sollen nach und nach alle Ortsnamen (einschließlich der Wüstungen) untersucht werden. Dem Heimatverein Büren ist es gelungen, eine Mitarbeiterin des Projekts für die Reihe der Wintervorträge zu gewinnen: Dr. Birgit Meineke aus Münster wird am 25. Februar unter der Überschrift „Nomen es Omen!“ über die Bedeutung der Siedlungsnamen in und um Büren sprechen. Bereits seit 2005 arbeitet die promovierte Sprachwissenschaftlerin am „Westfälischen Ortsnamenbuch“. In zahlreichen Veröffentlichungen hat sie sich intensiv mit der „Onomastik“ – so der Name dieser wissenschaftlichen Disziplin – unserer Region befasst. Nach den Ortsnamen der Kreise Lippe, Herford und Bielefeld wird sie im kommenden Jahr im Rahmen des Gesamtprojekts ein Buch über die Ortsnamen des Kreises Paderborn präsentieren. Am kommenden Dienstag wird Dr. Meineke erstmals über ihre Forschungsergebnisse berichten.

Die Veranstaltung findet wie inzwischen gewohnt im Hotel Ackfeld statt. Der Beginn ist allerdings dieses Mal um 20.00 Uhr, nicht wie sonst üblich eine halbe Stunde früher. Selbstverständlich sind auch Nichtmitglieder des Heimatvereins Büren herzlich willkommen. Der Besuch ist kostenlos.

 

W. Grabe/ Kreisarchiv Paderborn

Werner Niggemann | 20.02.2014 - 15:30


Ausstellung Fritz Mische - Mischen Mööler

Fritz Mische (1869-1937) war in den zwanziger- und Dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts als "Mischen Mööler" eine bekannte Persöhnlichkeit in Büren. Heute ist der Künstler in seiner Heimatstadt völlig in Vergessenheit geraten. Als Sohn des Kaufmanns Josef Mische, der in der Königstraße eine Kolonial- und Gemischwarenhandlung betrieb, absolvierte er auf Drängen des Vaters zunächst eine kaufmännische Lehre, sein Herz schlug jedoch seit je her für die Kunst. Nach Studium in Düsseldorf und Weimar und Studienreise nach Italien zog es ihn nach München, wo er sich durch Reproduktionen alter Meister seinen Lebensunterhalt verdiente. Nach dem Tod seines älteren Bruders war er im Alter von 53 Jahren gezwungen, in seine westfälische Heimat zurückzukehren, um mit den beiden Schwestern das von den Eltern geerbte Geschäft fortzuführen. Er ging jedoch auch in Büren seiner künstlerischen Tätigkeit nach. Seine Oeuvre umfasst neben Portraits auch Landschafts- und Tierbilder.

Die Ausstellung findet im Rathaus der Stadt Büren vom 20. Januar bis zum 21. Februar 2014 statt. Die Eröffnung der Ausstellung ist um 17 Uhr. Kreisarchivar Wilhelm Grabe wird in die Ausstellung einführen. Der Eintritt ist frei!

Werner Niggemann | 30.12.2013 - 16:55


Bürener Heimatverein besucht die Hanse-Stadt Warburg

Es war die 3. Herbstfahrt des Bürener Heimatvereins in Folge. Bei der 1. Fahrt ging es nach Münster und Haus Geist bei Oelde auf den Spuren des Moritz von Büren. Die 2. Fahrt führte uns nach Schloss Corvey und in die Porzellan-Manufaktur Fürstenberg. Das Ziel der diesjährigen Fahrt war die Hansestadt Warburg und auf der Rückreise zum Kaffee-Trinken der Hammerhof (Bild 2) bei Scherfede.

Die Besuchergruppe aus Büren wurde in 2 Gruppen durch die Stadt Warburg geführt, die auch als das „westfälische Rothenburg“ bezeichnet wird. Vom Warburger Marktplatz mit der Neustädter Pfarr-Kirche St. Johann Baptist  bzw. vom Brüderfriedhof in der Nähe des Rathauses „zwischen den Städten“ aus ging es auf Entdeckungsreise. Der Blick auf die Altstadt und das Diemeltal macht den Vergleich mit dem fränkischen Rotenburg verständlich. Nach einer sehr informativen Führung zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt und Mittagsessen in historischem Ambiente fuhr uns der Bus zum Waldinformationszentrum Hammerhof. Dort gab es für die Fahrtteilnehmer neben Kaffee und Kuchen viele Informationen über den Wald.

Die 4. Herbstfahrt geht voraussichtlich nach Lemgo. Auf diese Fahrt wird zeitnah auch in der hiesigen Presse hingewiesen.

Werner Niggemann | 27.12.2013 - 16:58


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